<?xml version='1.0' encoding='UTF-8'?><?xml-stylesheet href="http://www.blogger.com/styles/atom.css" type="text/css"?><feed xmlns='http://www.w3.org/2005/Atom' xmlns:openSearch='http://a9.com/-/spec/opensearchrss/1.0/' xmlns:georss='http://www.georss.org/georss' xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'><id>tag:blogger.com,1999:blog-8047260359886345964</id><updated>2012-02-27T20:39:55.059-08:00</updated><category term='Edeka'/><category term='Neff'/><category term='Gucci'/><category term='René Lezard'/><category term='Messe Freiburg'/><title type='text'>Textrem präsentiert: Werbung, dekonstruiert</title><subtitle type='html'>Hier wird Werbung auseinandergenommen - dekonstruiert, wenn man so will.</subtitle><link rel='http://schemas.google.com/g/2005#feed' type='application/atom+xml' href='http://werbung-dekonstruiert.blogspot.com/feeds/posts/default'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8047260359886345964/posts/default?max-results=100'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://werbung-dekonstruiert.blogspot.com/'/><link rel='hub' href='http://pubsubhubbub.appspot.com/'/><author><name>Rüdiger Fischer</name><uri>http://www.blogger.com/profile/08287197036627862244</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><generator version='7.00' uri='http://www.blogger.com'>Blogger</generator><openSearch:totalResults>9</openSearch:totalResults><openSearch:startIndex>1</openSearch:startIndex><openSearch:itemsPerPage>100</openSearch:itemsPerPage><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8047260359886345964.post-7235264575064652111</id><published>2011-12-07T07:19:00.001-08:00</published><updated>2011-12-07T07:29:55.972-08:00</updated><title type='text'>The Walking Dead, Staffel 2: Unsere kleine Farm.</title><content type='html'>&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/-dWp7NYxwgKg/Tt-D5u7T5kI/AAAAAAAAAEo/bOdSgCDilEs/s1600/Walking-Dead.jpg" imageanchor="1" style="clear: left; float: left; margin-bottom: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="320" src="http://3.bp.blogspot.com/-dWp7NYxwgKg/Tt-D5u7T5kI/AAAAAAAAAEo/bOdSgCDilEs/s400/Walking-Dead.jpg" width="400" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;Ich war einer der größten Fans. Als mit „The Walking Dead“Zombies erstmals als Abendserie ins TV kamen und das typische,postapokalyptische Gelb die Mattscheibe respektive den Monitor grauslicheinfärbte, war ich entzückt. Eine Serie mit einem hervorragenden Plot, derSplattereffekte zwar nicht vernachlässigte, aber viel mehr auf die Spannungeninnerhalb einer Gruppe von Überlebenden setzte. Spannend war es und ästhetischvom Feinsten. Ich wartete also voller Vorfreude auf den Start der zweitenStaffel. Und dann das.&lt;br /&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;Statt marodierend und Zombies killend durch den mittlerenWesten zu ziehen, haben sich unsere Helden häuslich niedergelassen. Es gibtauch kaum noch Zombies. Der Bodycount ist signifikant gesunken, und das istseit alters her ein verlässliches Anzeichen für das Nachlassen der Kräfte. Auseiner postapokalyptischen Streetgang ist eine Gruppe von Kibbuzim geworden. Sieverteidigen ihre kleine Farm nach gut Dünken, aber das ist kaum notwendig. Stattdessengreift das süße Gift der Dekadenz um sich. Wer fickt mit wem, wessen Kind trägtdie Schlampe da eigentlich unterm Herzen, politische Intrigen und wenn sienicht gestorben sind, dann leben sie noch heute. Aber gestorben wird ja nichtmehr.&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;Zwei grundsätzliche Settings bestimmen seit jeher die „Wir-gegen-den-Rest-der-Welt-Erfahrung“.In dem einen Fall ist man auf der Flucht, in dem anderen Fall verbarrikadiertman sich. Der Trek nach Westen also und die Wagenburg als archetypischeElemente der großen Amerikanischen Erzählung. Eine wichtige Variation derWagenburg ist die Landnahme. In diesem Fall verteidigt man sein Zuhause. DasZuhause aber hat in Zombieworld nichts zu suchen. Das Ankommen widerspricht denGrundelementen des Zombiefilms, wie ich ihn verstehe. Das Leben in Zombieworldwird ja idealerweise von ganz rudimentären Verrichtungen bestimmt: Nahrungsuchen, Waffen suchen, Benzin finden. Die Fahrzeuge mit Stahlplatten sichern. Einensicheren Lagerplatz für die Nacht noch vor Einbruch der Dunkelheit erreichen. Dortist es aber nur selten sicher, deshalb muss man weiterziehen. Zwischendurchimmer wieder Zombiesituationen meistern. So ist das Leben in Zombieworld. Undtrotz einer befriedigenden Verlässlichkeit und dem Gefühl, etwas Sinnvolles zutun (was vielleicht den Reiz von Zombieworld ausmacht: Im Gegensatz zu unseremnormalen Alltag erfahren wir hier das Gefühl, etwas zu bewegen), wird es dochnie langweilig. Es sei denn, man entschließt sich dazu, sich auf einer kleinenFarm niederzulassen. &lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;Nun, die zweite Staffel von „The Walking Dead“ kann nur nochbesser werden. Wir haben noch sechs Folgen vor uns und vielleicht kommen Rickund seine Freunde ja wieder zur Vernunft und tun, was getan werden muss inZombieworld.&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;b&gt;Related: &lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;a href="http://www.nytimes.com/2010/12/05/arts/television/05zombies.html" target="_blank"&gt;„Why Modern Life Feels Rather Undead”&lt;/a&gt;, The New York Times&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;a href="http://rouven-fischer.blogspot.com/2010/03/resident-evil.html" target="_blank"&gt;“My Life With Milla And Zombies”&lt;/a&gt;, ein Kunst-Kommentar zuResident Evil und Zombies im Allgemeinen&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;span lang="EN-GB"&gt;&lt;a href="http://www.amazon.com/Zompoc-How-Survive-Zombie-Apocalypse/dp/1906512337" target="_blank"&gt;“How toSurvive a Zombie Apocalypse”&lt;/a&gt; by Michael Thomas, a survivial guide, Amazon&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8047260359886345964-7235264575064652111?l=werbung-dekonstruiert.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://werbung-dekonstruiert.blogspot.com/feeds/7235264575064652111/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://werbung-dekonstruiert.blogspot.com/2011/12/walking-dead-staffel-2-unsere-kleine.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8047260359886345964/posts/default/7235264575064652111'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8047260359886345964/posts/default/7235264575064652111'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://werbung-dekonstruiert.blogspot.com/2011/12/walking-dead-staffel-2-unsere-kleine.html' title='The Walking Dead, Staffel 2: Unsere kleine Farm.'/><author><name>Rüdiger Fischer</name><uri>http://www.blogger.com/profile/08287197036627862244</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/-dWp7NYxwgKg/Tt-D5u7T5kI/AAAAAAAAAEo/bOdSgCDilEs/s72-c/Walking-Dead.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8047260359886345964.post-5144130581698563852</id><published>2011-12-03T00:00:00.001-08:00</published><updated>2011-12-03T01:46:27.183-08:00</updated><title type='text'>Louis Vuitton &amp; Die 120 Tage von Sodom</title><content type='html'>&lt;table cellpadding="0" cellspacing="0" class="tr-caption-container" style="float: left; margin-right: 1em; text-align: left;"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/-HxIrMdvElXY/TtnXSnbpd1I/AAAAAAAAAEg/USdQhrUB_oc/s1600/Louis-Vuitton.jpg" imageanchor="1" style="clear: left; margin-bottom: 1em; margin-left: auto; margin-right: auto;"&gt;&lt;img border="0" height="640" src="http://2.bp.blogspot.com/-HxIrMdvElXY/TtnXSnbpd1I/AAAAAAAAAEg/USdQhrUB_oc/s640/Louis-Vuitton.jpg" width="480" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr align="left"&gt;&lt;td class="tr-caption"&gt;&lt;span style="font-size: xx-small;"&gt;Faschistische Ästhetik light: SS-Schlampen beim Shoppen.&lt;/span&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;Fotografie als Kunstform ist mir suspekt. Mit den allermeisten Fotografien in den Galerien kann ich nichts anfangen. Oder wie Michel Houllebecque in "Karte und Gebiet" schreibt: "Ein Fotograf macht hunderte von Fotos und nimmt dann das am wenigsten mißlungene." Die meisten fotografischen Werke finde ich ein bisschen einfältig.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Modefotografie mag ich aber. Ihr fehlt zumeist völlig die selbstzufriedene "Guck-mal-ich-habe-hier-voll-geile-Kunst-gemacht" Attitüde. Schließlich will das Foto etwas verkaufen, und das tut es, indem es behauptet: Ich bin modern, ich bin sogar mehr als das - ich gehe über Modernität hinaus, ich bin Avantgarde. Der Betrachter muss dann nur noch die übliche Transferleistung vollbringen (wenn ich die Klamotten kaufe, bin ich auch Avantgarde) und alle sind glücklich. Außerdem kann man sich auf Modefotos hübsche Menschen angucken, und das ist ja selten verkehrt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wie funktioniert das, mit einem Foto Avantgarde herzustellen? Die Fotografie arbeitet mit Verweisen, mit kulturellen Codes. Dieser Code, dieses Zeichen, kann ein Objekt sein, das in der Fotografie plaziert wird. Es kann die Umgebung sein, die "Stimmung", die Situation, die Technik der Fotografie. Das Modefoto ist also idealerweise ein assoziatives Set. Es würde - beiläufig gesprochen - also nicht funktionieren, völlig neue Zeichen einzuführen, die auf nichts verweisen, da der Betrachter nichts mit ihnen assoziiert.&lt;br /&gt;Welchen Code verwendet nun Louis Vuitton? Auf den ersten Blick: Da sind irgendwelche SS-Schlampen auf dem Weg in eine entjudifizierte Boutique in Berlin oder im mittlerweile eingedeutschten Paris. Oder sie haben gerade ausgiebig geshoppt, das weiß man nicht so genau. Offenbar gehören die Fascho-Girlies zur Oberschicht, denn der ganze Kram im Bild sieht nicht billig aus. Aufgrund ihres Alters kann man vielleicht noch darauf schließen, dass sie selbst keine Funktion ausüben, sondern nur zur Jeunesse Dorée gehören - ihre Eltern schaffen also die Kohle ran. Der Mops als völlig funktionsfreies Haustier verstärkt dann noch die Dekadenz der Szene. Die zeitliche Einordnung erleichtert uns das Fahrzeug: Holz, Leder, nirgendwo Kunststoff oder moderne Armaturen: Das müssen die goldenen dreissiger Jahre sein!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Selbst wenn wir davon ausgehen, dass das Setting nicht direkt auf das Dritte Reich verweist, sondern auf Filme wie Pier Paolo Pasolinis "&lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Die_120_Tage_von_Sodom_%28Film%29" target="_blank"&gt;Die 120 Tage von Sodom&lt;/a&gt;" oder die Vorarbeit, die Ellen von Unwerth mit ihren &lt;a href="http://alafoto.com/revenge/Revenge.html" target="_blank"&gt;sadofaschistischen Fotobänden&lt;/a&gt; geliefert hat, bleibt ein ungutes Geühl. Vermutlich müssen wir akzeptieren, dass "Nazi-Chic" ein Stilmittel der sadomasochistischen Szene ist, das jedoch keinerlei politische Orientierung reflektiert. In diesem Zusammenhang der Betreiber des Londoner Sadomaso-Clubs "Torture Garden", David Wood: "Wearing German uniforms from the Nazi Period is generally accepable in the UK in a certain context. We have been brought up with so many war films that they have had a massive influence on our fantasies. But they are still controversial with a small number of people in the UK fetish club scene, but at most are aware that context is everything and the clubs are about fantasy and role play, and such costumes should not be interpreted literally, as the mere fact of stepping into a fetish club that celebrates difference, and the diversity of sexuality, is an anti-fascist statement.“ (&lt;i&gt;&lt;a href="http://www.getidan.de/gesellschaft/marcus-stiglegger/36321/nazi-chic" target="_blank"&gt;Marcus Stiglegger: Nazi-Chic &amp;amp; Nazi-Trash. Faschistische Ästhetik in der Populärkultur. Berlin: Bertz + Fischer 2011&lt;/a&gt;).&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Tja, was halten wir nun vom "spielerischen Umgang" mit der faschistischen Ästhetik? Sagen wir mal: Dass Japaner und Engländer einen an der Waffel haben, hat sich ja mittlerweile rumgesprochen. Die dürfen das also. Und was in den Clubs passiert, ist mir erstens wurscht und zweitens die Angelegenheit von erwachsenen Menschen. Aber dass ein multinationaler Modekonzern mit dieser Masche seine protzigen Taschen verhökern will, geht mir gegen den Strich.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8047260359886345964-5144130581698563852?l=werbung-dekonstruiert.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://werbung-dekonstruiert.blogspot.com/feeds/5144130581698563852/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://werbung-dekonstruiert.blogspot.com/2011/12/louis-vuitton-die-120-tage-von-sodom.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8047260359886345964/posts/default/5144130581698563852'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8047260359886345964/posts/default/5144130581698563852'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://werbung-dekonstruiert.blogspot.com/2011/12/louis-vuitton-die-120-tage-von-sodom.html' title='Louis Vuitton &amp; Die 120 Tage von Sodom'/><author><name>Rüdiger Fischer</name><uri>http://www.blogger.com/profile/08287197036627862244</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/-HxIrMdvElXY/TtnXSnbpd1I/AAAAAAAAAEg/USdQhrUB_oc/s72-c/Louis-Vuitton.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8047260359886345964.post-7906789862807393104</id><published>2011-12-02T00:14:00.001-08:00</published><updated>2011-12-04T11:27:31.018-08:00</updated><title type='text'>Guttenberg - Resurrection. Ein Marketingphänomen.</title><content type='html'>&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/-0ZwDH6vFXoU/TtiIuzv8vKI/AAAAAAAAAEY/LfCmOMcWHiM/s1600/Guttenberg+Stern.jpg" imageanchor="1" style="clear: left; float: left; margin-bottom: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" src="http://3.bp.blogspot.com/-0ZwDH6vFXoU/TtiIuzv8vKI/AAAAAAAAAEY/LfCmOMcWHiM/s1600/Guttenberg+Stern.jpg" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;i&gt;"Ich weiß nicht, ob ich in der von selbstsüchtigen Ambitionen erfüllten Welt, in der ich lebte, jemals einem Menschen begegnet bin, der weniger an das Gemeinwohl dachte als er. Ich habe viele Männer erlebt, die um ihrer eigenen Macht willen das Land in Unruhe versetzten: Das ist ein Laster, das oft vorkommt. Aber Lamartine war der Einzige, der, wie mir scheint, stets dazu bereit war, die Welt umzustürzen, um seiner Lust nach Zerstörung zu fröhnen."&lt;/i&gt;&lt;span style="font-size: x-small;"&gt;&lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Alexis_de_Tocqueville" target="_blank"&gt;&lt;br /&gt;Alexis de Tocqueville&lt;/a&gt; über &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Alphonse_de_Lamartine" target="_blank"&gt;Alphonse de Lamartine&lt;/a&gt;, Erinnerungen&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Eigentlich war das Biest ja schon tot. Aber irgendwie hat es überlebt und taucht in "&lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Alien_%E2%80%93_Die_Wiedergeburt" target="_blank"&gt;Alien - Resurrection&lt;/a&gt;" ein viertes und letztes Mal auf. Ripley bringt den Job dann aber doch zu Ende und rettet die Erde. Seitdem ist Ripley im Ruhestand. Und anders als zum Beispiel John McLane wird sie nicht wiederkehren. Wir müssen allein mit dem Biest fertig werden. Dummerweise verhält es sich mit Guttenberg ganz ähnlich wie mit unserem liebsten Alien - er hat sich in unserer DNA festgekrallt und ersteht immer wieder aufs Neue aus uns selbst heraus. Dem Biest kann man schwer böse sein, es tut, was es tun muss, es folgt seinen Instinkten. Dass es dabei nicht wie wir tagaus, tagein zum Wahren, Guten und Schönen strebt, sondern zur Macht, liegt eben in seiner Natur. Lassen wir also vorerst ab vom Biest und erforschen wir stattdessen unsere Gefühle.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es ist viel geschrieben worden über den antielitären Reflex, den der Freiherr ironischerweise bedient wie kaum ein anderer. Der unerschrocken mit dem eisernen Besen Kehrende, der seinen eigenen Weg Gehende, der Unbestechliche, der sagt, was gesagt werden muss und tut, was getan werden muss. All das fließt zusammen in der Betrachtung des Gels respektive seine Abwesenheit. Das Gel ist weg, die Brille ist weg und Guttenberg sieht nicht mehr aus wie einer der good ol' Wall Street Boys, nicht wie einer, der auf jeden Anstand scheisst, sondern wie einer, der eine schwere Zeit hinter sich hat. Oh ja - er hat gelitten und gebüßt für seinen Fehler. Er hat sich verändert in diesen schweren Zeiten, er ist ein anderer Guttenberg geworden - ein besserer Guttenberg! Reifer, nachdenklicher, kurz und gut: ein Anführer.So richtig glauben wir das ja nicht, aber was bleibt uns übrig? Der Herr Schmidt war der letzte, dem wir völlig über den Weg trauten. Der Anstand und Verantwortungsgefühl nicht vorspielen musste, weil er es empfang. Von dem wir uns vorstellen können, dass er 1974 zu Loki sagte: "Du Loki, soll ich das machen?" Und Loki sagt: "Was denkst du denn selbst?" Und Schmidt antwortet: "Das Land braucht mich jetzt."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nun haben wir das graue Mäusschen Merkel, die dankenswerter Weise unauffällig durch die ganze Chose navigiert. Impulse wird sie nicht setzen, das wäre zu gefährlich für das Projekt Machterhalt. Genau das macht die Situation so gefährlich: Jedem ist klar, dass es nicht so weitergehen kann. Aber das politische Personal für echte und mutige Veränderungen fehlt leider. Was bleibt, ist die Simulation des Staatsmännischen. Dass Guttenberg die Chuzpe hätte, beispielsweise der Finanzwirtschaft den Steuergeldhahn zuzudrehen, bezweifelt wohl keiner. Dass er dies aus Verantwortungsgefühl heraus täte, vermutlich so mancher.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8047260359886345964-7906789862807393104?l=werbung-dekonstruiert.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://werbung-dekonstruiert.blogspot.com/feeds/7906789862807393104/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://werbung-dekonstruiert.blogspot.com/2011/12/guttenberg-resurrection-ein.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8047260359886345964/posts/default/7906789862807393104'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8047260359886345964/posts/default/7906789862807393104'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://werbung-dekonstruiert.blogspot.com/2011/12/guttenberg-resurrection-ein.html' title='Guttenberg - Resurrection. Ein Marketingphänomen.'/><author><name>Rüdiger Fischer</name><uri>http://www.blogger.com/profile/08287197036627862244</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/-0ZwDH6vFXoU/TtiIuzv8vKI/AAAAAAAAAEY/LfCmOMcWHiM/s72-c/Guttenberg+Stern.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8047260359886345964.post-4697371397191903073</id><published>2011-11-25T06:19:00.001-08:00</published><updated>2011-11-25T06:21:04.998-08:00</updated><title type='text'>Hyperrealismus bei Mediamarkt.</title><content type='html'>&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/-rQl9m6q8G9w/Ts-kEAgON1I/AAAAAAAAAEQ/QJ55753wRQI/s1600/Mediamarkt.jpg" imageanchor="1" style="clear: left; float: left; margin-bottom: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="640" src="http://3.bp.blogspot.com/-rQl9m6q8G9w/Ts-kEAgON1I/AAAAAAAAAEQ/QJ55753wRQI/s640/Mediamarkt.jpg" width="480" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;!--[if gte mso 9]&gt;&lt;xml&gt; &lt;w:WordDocument&gt;  &lt;w:View&gt;Normal&lt;/w:View&gt;  &lt;w:Zoom&gt;0&lt;/w:Zoom&gt;  &lt;w:HyphenationZone&gt;21&lt;/w:HyphenationZone&gt;  &lt;w:PunctuationKerning/&gt;  &lt;w:ValidateAgainstSchemas/&gt;  &lt;w:SaveIfXMLInvalid&gt;false&lt;/w:SaveIfXMLInvalid&gt;  &lt;w:IgnoreMixedContent&gt;false&lt;/w:IgnoreMixedContent&gt;  &lt;w:AlwaysShowPlaceholderText&gt;false&lt;/w:AlwaysShowPlaceholderText&gt;  &lt;w:Compatibility&gt;   &lt;w:BreakWrappedTables/&gt;   &lt;w:SnapToGridInCell/&gt;   &lt;w:WrapTextWithPunct/&gt;   &lt;w:UseAsianBreakRules/&gt;   &lt;w:DontGrowAutofit/&gt;  &lt;/w:Compatibility&gt;  &lt;w:BrowserLevel&gt;MicrosoftInternetExplorer4&lt;/w:BrowserLevel&gt; &lt;/w:WordDocument&gt;&lt;/xml&gt;&lt;![endif]--&gt;&lt;!--[if gte mso 9]&gt;&lt;xml&gt; &lt;w:LatentStyles DefLockedState="false" LatentStyleCount="156"&gt; &lt;/w:LatentStyles&gt;&lt;/xml&gt;&lt;![endif]--&gt;&lt;!--[if gte mso 10]&gt;&lt;style&gt; /* Style Definitions */ table.MsoNormalTable {mso-style-name:"Normale Tabelle"; mso-tstyle-rowband-size:0; mso-tstyle-colband-size:0; mso-style-noshow:yes; mso-style-parent:""; mso-padding-alt:0cm 5.4pt 0cm 5.4pt; mso-para-margin:0cm; mso-para-margin-bottom:.0001pt; mso-pagination:widow-orphan; font-size:10.0pt; font-family:"Times New Roman"; mso-ansi-language:#0400; mso-fareast-language:#0400; mso-bidi-language:#0400;}&lt;/style&gt;&lt;![endif]--&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;Hyperrealismus – verstanden als Simulation von Realismus undAuthentizität – ist seit geraumer Zeit ein Stilmittel der Werbung. Es ist derVersuch, sich wie Münchhausen am eigenen Schopfe aus dem Sumpf seinerUnglaubwürdigkeit zu ziehen. &lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;Seitdem der Konsument seine Rolle und die der Werbewelt alseiner durch und durch künstlichen Welt durchschaut hat, versuchen dieWerbetreibenden, Ziel und Herkunft ihres Konstrukts zu verschleiern. Sieverpflanzen ihr Produkt nicht länger in eine speziell entwickelte künstliche Werbeumgebung,sondern geben vielmehr vor, es in der wirklichen Welt zu beobachten. Diewirkliche Welt ist jedoch in den wenigsten Fällen die Welt der Mittelschichtoder gar der Reichen, sondern eine Unterschichtwelt. Es wird also oft nicht nurdie implizite Behauptung „Wir verstehen euch, wir sind einer von euch!“aufgestellt, zugleich bedient man einen antielitären Reflex.&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;Mag sein, dass diese Vorgehensweise von der Werbeindustrieselbst nicht in allen Details vollständig verstanden und mitunter einfach nureine youtube-Ästhetik kopiert wird, dennoch verfehlt das Mittel des Hyperrealismusselten seinen Zweck (Andererseits holt sich der Mediamarkt einen Proll wieMario Barth ja nicht ohne Grund vor die Kamera). &lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;Auch ich finde hyperrealistische Werbung ja mitunterdurchaus gelungen. Mich stört allein die Verschleierung derProduktionsbedingungen. Die verwackelte Kamera, die schlechte Ausleuchtung desBildes, die Verpixelung oder die schauspielerische Amateurhaftigkeit sind janicht das Arbeitsergebnis eines Dogma Regisseurs oder eines wenig begabtenKnaben mit einer Super 8 Kamera, sondern Resultat einer professionellenPostproduction. Mich stört also die Lüge. Das ist ein bisschen kindisch, da jadie größte Lüge von allen noch unter dem Radar fliegt: „Wenn ihr unseren Scheißkauft, macht euch das glücklich.“ Wer aber den Mechanismus von Konsum alsBelohnung für unbefriedigende Arbeitsbedingungen grundsätzlich in Frage stellt,kann unsere gesamte Wirtschaftsordnung ja gleich einmotten. Dafür fühle ichmich aber nicht zuständig. Ich mache also das, was ich immer mache: Ichverbessere das Produkt.&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;Mir fällt eine Freundin ein, die in einem Laden irgendeineTüte Chips in den Händen hielt und sagt: „Das Zeug ist so geil, ich könnte dieTüte aufreißen und gleich hier in mich reinstopfen.“ Da dachte ich nur: Kameraraufhalten und fertig. Da man während dieser raren Momente des reinenKonsumglücks nur selten so geistesgegenwärtig ist und mit dem Smartphonemitfilmt, muss wohl die Community ran. Da kann man auch ein schönes Gewinnspieldraus machen, nich?&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8047260359886345964-4697371397191903073?l=werbung-dekonstruiert.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://werbung-dekonstruiert.blogspot.com/feeds/4697371397191903073/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://werbung-dekonstruiert.blogspot.com/2011/11/hyperrealismus-bei-mediamarkt.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8047260359886345964/posts/default/4697371397191903073'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8047260359886345964/posts/default/4697371397191903073'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://werbung-dekonstruiert.blogspot.com/2011/11/hyperrealismus-bei-mediamarkt.html' title='Hyperrealismus bei Mediamarkt.'/><author><name>Rüdiger Fischer</name><uri>http://www.blogger.com/profile/08287197036627862244</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/-rQl9m6q8G9w/Ts-kEAgON1I/AAAAAAAAAEQ/QJ55753wRQI/s72-c/Mediamarkt.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8047260359886345964.post-1601198090544545877</id><published>2010-10-11T22:11:00.000-07:00</published><updated>2011-11-25T06:21:22.618-08:00</updated><title type='text'>Brand Eins wird von zu wenig Frauen gelesen!</title><content type='html'>&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/_Yq2Hl4G6dyw/TLPoY4CEBoI/AAAAAAAAAD4/zpJ474BmUWU/s1600/Brand-Eins.jpg" imageanchor="1" style="clear: left; float: left; margin-bottom: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="640" src="http://3.bp.blogspot.com/_Yq2Hl4G6dyw/TLPoY4CEBoI/AAAAAAAAAD4/zpJ474BmUWU/s640/Brand-Eins.jpg" width="489" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;"Bin ich schön? Bin ich attraktiv, trotz meines Alters? Als junge Frau wäre ich nie auf die Idee gekommen, Brand Eins zu lesen. Jetzt steht es neben mir auf dem Sessel und ich frage mich, ob der Fotograf es auch gut im Bild hat? Ach - ich könnte ewig so weiter..."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Brand Eins drängt in den Beautymarkt, und daran kann nur eine Zielgruppenstudie Schuld sein. Schon viel zu viele Unternehmen sind Opfer hinterhältiger Soziologen und Küchentischpsychologen geworden. Und nun hat es Brand Eins erwischt. Wie bekommt man mehr Frauen dazu, Brand Eins zu lesen? Normalerweise würde man ja sagen: Gar nicht. Frauen sind in Führungspositionen nun mal unterrepräsentiert, also in der Zielgruppe, die Brand Eins im Visier hat. Demzufolge sind sie auch als Leser unterrepräsentiert. Aber so leicht gibt Brand Eins nicht auf. Und greift richtig tief in die Klischeekiste. Analysieren wird die Anzeige genauer.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Frau ist möglicherweise eine Unternehmerin. Dafür spricht das schwarze Kleid, der Kurzhaarschnitt, das Alter. Außerdem ist sie clever, denn sie hat rote Haare. Aber sie ist unsicher. Sie schaut in einen Handspiegel, als ob sie ihr Makeup überprüften würde. Allerdings würde die Haltung ihres Armes auch den Schluss zulassen, dass sie sich unsicher ist, ob sie nicht wieder einmal ihre Achseln rasieren sollte. Die Neigung des Kopfes legt den Hals frei, eine typische Unterwerfungsgeste, die an alle Männer gerichtet ist und ihnen signalisiert: Mag sein, dass ich erfolgreicher bin als ihr, aber trotzdem müsst ihr keine Angst vor mir haben. Ich bin ja nur ein kleines, dummes Frauchen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zu guter Letzt hat sich Brand Eins noch darin versucht, sublime Botschaften im Text zu verstecken. Schauen Sie mal oben links in die Ecke. Sehen Sie das? Schauen Sie ganz genau hin! Qualität! Zweimal hat Brand Eins diesen Begriff in an Banalität kaum zu überbietenden "Weisheiten" untergebracht. Doppelt hält eben besser. Und spüren Sie nicht auch, wie sich die Synapsen in Ihrem Hirn neu sortieren und eine Verbindung etablieren zwischen "Brand Eins" und "Qualität"? Ja ha - so funktioniert Neuromarketing!&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8047260359886345964-1601198090544545877?l=werbung-dekonstruiert.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://werbung-dekonstruiert.blogspot.com/feeds/1601198090544545877/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://werbung-dekonstruiert.blogspot.com/2010/10/brand-eins-wird-von-zu-wenig-frauen.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8047260359886345964/posts/default/1601198090544545877'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8047260359886345964/posts/default/1601198090544545877'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://werbung-dekonstruiert.blogspot.com/2010/10/brand-eins-wird-von-zu-wenig-frauen.html' title='Brand Eins wird von zu wenig Frauen gelesen!'/><author><name>Rüdiger Fischer</name><uri>http://www.blogger.com/profile/08287197036627862244</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/_Yq2Hl4G6dyw/TLPoY4CEBoI/AAAAAAAAAD4/zpJ474BmUWU/s72-c/Brand-Eins.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8047260359886345964.post-3549485130094293878</id><published>2010-09-29T21:35:00.000-07:00</published><updated>2010-09-29T21:52:09.125-07:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Gucci'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='René Lezard'/><title type='text'>Gucci plappert.</title><content type='html'>&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/_Yq2Hl4G6dyw/TKQTRn2KQsI/AAAAAAAAADU/UYvFlTBOfXg/s1600/Gucci.jpg" imageanchor="1" style="clear: left; float: left; margin-bottom: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="640" src="http://3.bp.blogspot.com/_Yq2Hl4G6dyw/TKQTRn2KQsI/AAAAAAAAADU/UYvFlTBOfXg/s640/Gucci.jpg" width="474" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;Warum plappert Gucci? Dazu muss man wissen, dass diese Anzeige in dem Special Mode im Zeitmagazin (36/2010) veröffentlicht wurde. Darin wurde der angebliche Trend beobachtet, dass Modehäuser wieder im Lande fertigen lassen, sei es in Deutschland, Frankreich oder eben Italien. Aha. Gucci möchte uns also weismachen, es lasse seine Klamotten daheim in Firenze schneidern. Allerdings steht das nirgendwo explizit im Text. Und wenn es da nicht steht, wird es so auch nicht sein. Aber über diesen kleinen, versuchten Betrug sehen wir gern weg – schließlich handelt es sich um Werbung… &lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;Schwerer wiegt hingegen die unglaubliche Bräsigkeit zu glauben, dass wenn man bestimmte Keywords oft genug erwähne, sie dann auch mit der Marke assoziiert würden. „Ein Mann, eine Leidenschaft, ein Traum.“ Nun ja… „Authentisch. Beständig. Perfektion…“ Meine Fresse… „Schöpfergeist, Inspiration, Anmut des Schaffens.“ Jetzt reicht es aber. All das muss man sehen und spüren. Wenn es nicht so ist, ist es auch nicht da. Da kann man noch so oft behaupten, man sei leidenschaftlich. Das ist, wie wenn man einen Witz erklärt. Armselig. &lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;Ach ja, wie verbessern wir jetzt die Anzeige? Ganz einfach: Der Texter sagt: Weg mit dem Text. Bis auf „Gucci, Firenze, 1953“ oben in der linken Ecke. Dann ist die Anzeige nicht mehr peinlich, sondern gut.&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;Ein Beispiel für eine Anzeige, die ich gut finde, ist die von René Lezard aus dem gleichen Heft. &lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/_Yq2Hl4G6dyw/TKQTid_xNVI/AAAAAAAAADY/C82p10pmgD0/s1600/Rene-Lezard.jpg" imageanchor="1" style="clear: left; float: left; margin-bottom: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="640" src="http://2.bp.blogspot.com/_Yq2Hl4G6dyw/TKQTid_xNVI/AAAAAAAAADY/C82p10pmgD0/s640/Rene-Lezard.jpg" width="469" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;Ja, was ist denn das? Zwei Models, die lächeln? Das ist so wohltuend uncool, dass es richtig souverän ist. Natürlich findet auch auf diesem Bild die Simulation eines Lifestyles statt (Musiktruhe, Schallplatten!), die einen mit dem Gesicht in die Aussage stößt, dass wir hier voll Style haben bei René Lezard. Andererseits unten links das Katzenbild. Katzen finde ich zwar doof (vor allem wegen der Menschen, die Katzen amuse gueules von Sheeba zum Frühstück kredenzen), aber das ist ebenfalls uncool und deshalb uneingeschränkt zu begrüßen. Früher mal kam ja so was wie der Anflug von Authentizität zustande, wenn man sich Modeblogs wie &lt;a href="http://thesartorialist.blogspot.com/"&gt;The Sartorialist&lt;/a&gt; anguckte. Aber seit die Fotos vom Laufsteg zeigen, ist das auch perdu.&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;Wie man Mode denn nun zeigen kann? Verrate ich hier nicht, ich will ja auch noch ein paar Ideen &lt;i&gt;verkaufen&lt;/i&gt;…&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8047260359886345964-3549485130094293878?l=werbung-dekonstruiert.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://werbung-dekonstruiert.blogspot.com/feeds/3549485130094293878/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://werbung-dekonstruiert.blogspot.com/2010/09/gucci-plappert.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8047260359886345964/posts/default/3549485130094293878'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8047260359886345964/posts/default/3549485130094293878'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://werbung-dekonstruiert.blogspot.com/2010/09/gucci-plappert.html' title='Gucci plappert.'/><author><name>Rüdiger Fischer</name><uri>http://www.blogger.com/profile/08287197036627862244</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/_Yq2Hl4G6dyw/TKQTRn2KQsI/AAAAAAAAADU/UYvFlTBOfXg/s72-c/Gucci.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8047260359886345964.post-2021380313365348099</id><published>2010-09-26T01:35:00.000-07:00</published><updated>2010-09-29T20:26:41.966-07:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Edeka'/><title type='text'>Edeka - Unser Fisch wächst an Bäumen!</title><content type='html'>&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_Yq2Hl4G6dyw/TJ8EVkLBimI/AAAAAAAAAAY/wmIKHEfX1Yc/s1600/Edeka.jpg" imageanchor="1" style="clear: left; float: left; margin-bottom: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="640" src="http://4.bp.blogspot.com/_Yq2Hl4G6dyw/TJ8EVkLBimI/AAAAAAAAAAY/wmIKHEfX1Yc/s640/Edeka.jpg" width="474" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;Grundsätzlich finde ich es voll knorke, dass Edeka nicht nur Lebensmittel liebt (ist in den USA übrigens verboten, ebenso wie Sex mit Tieren), sondern auch Fische (sic!). Noch viel knorker ist, dass Edeka nachhaltige Fangmethoden unterstützt (ehrlich gemeinter dreifacher Tusch!). Womit ich mich hingegen nicht anfreunden kann, ist der Gedanke, dass Fisch nachwächst, so wie Tropenholz, Äpfel und Birnen, die man ja bekannterweise nicht miteinander vergleichen soll.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Seltsam auch die Headline. Wieso ist der Fisch sauer? Das ist jetzt ein bisschen unsauber hergeleitet. Da drängt sich einem der Verdacht auf, am Anfang war kein Licht, sondern ein Bild mit einem Fisch und Zitrone. Und dann kam irgendwann der zweite oder dritte Tag und der Schöpfungsakt wurde mit einer sauren Headline abgeschmeckt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;So wird's gemacht: &lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_Yq2Hl4G6dyw/TJ8ku14cUYI/AAAAAAAAADM/9UwFJFN8T64/s1600/Edeka-optimiert.jpg" style="clear: left; float: left; margin-bottom: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="640" src="http://2.bp.blogspot.com/_Yq2Hl4G6dyw/TKQDC6z9CLI/AAAAAAAAADQ/52JKP8KY8Qs/s640/Edeka-optimiert.jpg" width="474" /&gt;&lt;/a&gt;Ein Einkaufsnetz kommt jetzt aber nicht vor, weder im Text, noch im Bild. Das ist nur halb so originell, wie man vielleicht denken könnte und außerdem versteht jemand, der jünger als Dreissig ist, überhaupt nicht, was damit gemeint ist. Vielleicht irgendwas mit Internet-Shopping? Sehen Sie, es geht schon los...&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_Yq2Hl4G6dyw/TJ8ku14cUYI/AAAAAAAAADM/9UwFJFN8T64/s1600/Edeka-optimiert.jpg" imageanchor="1" style="clear: left; float: left; margin-bottom: 1em; margin-right: 1em;"&gt; &lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8047260359886345964-2021380313365348099?l=werbung-dekonstruiert.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://werbung-dekonstruiert.blogspot.com/feeds/2021380313365348099/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://werbung-dekonstruiert.blogspot.com/2010/09/edeka-unser-fisch-wachst-baumen.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8047260359886345964/posts/default/2021380313365348099'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8047260359886345964/posts/default/2021380313365348099'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://werbung-dekonstruiert.blogspot.com/2010/09/edeka-unser-fisch-wachst-baumen.html' title='Edeka - Unser Fisch wächst an Bäumen!'/><author><name>Rüdiger Fischer</name><uri>http://www.blogger.com/profile/08287197036627862244</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/_Yq2Hl4G6dyw/TJ8EVkLBimI/AAAAAAAAAAY/wmIKHEfX1Yc/s72-c/Edeka.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8047260359886345964.post-2276209881737270162</id><published>2010-09-26T01:05:00.000-07:00</published><updated>2010-09-26T05:15:26.037-07:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Messe Freiburg'/><title type='text'>Der Latin Lover oder: Etwas Rassismus geht immer.</title><content type='html'>&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/_Yq2Hl4G6dyw/TJ799VwnFWI/AAAAAAAAAAU/y0bVMQ5hoXI/s1600/Plaza-Culinaria.jpg" imageanchor="1" style="clear: left; float: left; margin-bottom: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="640" src="http://2.bp.blogspot.com/_Yq2Hl4G6dyw/TJ799VwnFWI/AAAAAAAAAAU/y0bVMQ5hoXI/s640/Plaza-Culinaria.jpg" width="459" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;Der traditionell unbefriedigten deutschen Frau wird in dieser Anzeige eine Alternative zur heimischen Schnarchnase aufgezeigt: der Latinlover. Will immer, kann immer, hat ordentlich Haare auf der Brust. Beim Kochen, beim Wein- oder Aperitif-Saufen, auf der Messe.&lt;br /&gt;Plaza Culinaria, 5. bis 7. November. Da lassen wir es dann richtig krachen, gelle?&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8047260359886345964-2276209881737270162?l=werbung-dekonstruiert.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://werbung-dekonstruiert.blogspot.com/feeds/2276209881737270162/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://werbung-dekonstruiert.blogspot.com/2010/09/der-latin-lover-oder-etwas-rassismus.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8047260359886345964/posts/default/2276209881737270162'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8047260359886345964/posts/default/2276209881737270162'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://werbung-dekonstruiert.blogspot.com/2010/09/der-latin-lover-oder-etwas-rassismus.html' title='Der Latin Lover oder: Etwas Rassismus geht immer.'/><author><name>Rüdiger Fischer</name><uri>http://www.blogger.com/profile/08287197036627862244</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/_Yq2Hl4G6dyw/TJ799VwnFWI/AAAAAAAAAAU/y0bVMQ5hoXI/s72-c/Plaza-Culinaria.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8047260359886345964.post-7473066104981339757</id><published>2010-09-25T05:44:00.000-07:00</published><updated>2011-11-25T06:22:30.530-08:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Neff'/><title type='text'>Die Geburt der Küche? Die Geburt der Klinik? Hauptsache septisch!</title><content type='html'>&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/_Yq2Hl4G6dyw/TJ3t-p8TMJI/AAAAAAAAAAQ/47u9efLNWFo/s1600/Neff.jpg" imageanchor="1" style="clear: left; float: left; margin-bottom: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="640" src="http://2.bp.blogspot.com/_Yq2Hl4G6dyw/TJ3t-p8TMJI/AAAAAAAAAAQ/47u9efLNWFo/s640/Neff.jpg" width="504" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;Zu einer Zeit, da ja alle komplett ausflippen, wenn von "Authentizität" die Rede ist, schwimmt diese Anzeige wohltuend gegen den Strom. Gekünstelt und unnatürlich, septisch rein und sprachlich leer, dass es eine wahre Freude ist.&lt;br /&gt;Die Keywords aus dem Neff Marketingallmanach (hier gelb gemarkert) bleiben ein uneingelöstes Versprechen - das schafft Spannung! Hoch anzurechnen ist den "Erfindern" immerhin (die ja eigentlich nur einen Joystick etwas abgeplattet haben), dass sie gänzlich auf eine iPhone Dockingstation und eine Neffapp verzichtet haben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nun aber en detail: Wenn es im Text heißt "Wer leidenschaftlich kocht, könnte oft vier Hände und viel Fingerspitzengefühl gebrauchen. In diesen wundervollen Momenten am liebsten beides gleichzeitg", ist dann damit gemeint, dass die Zustände "vier Hände haben" und "viel Fingerspitzengefühl" stets oszillierend auftreten? Dass also - wie bei der Heisenbergschen Unschärferelation - nicht beides gleichzeitg zu haben sei, Ort und Impuls, vier Hände UND Fingerspitzengefühl? Nun weiß ich wenig darüber, wie es ist, vier Hände zu haben, muss aber schließen, dass sich das Fingerspitzengefühl von den standardmäßig vorhandenen zwei Händen dann also auf vier verteilt, wobei vermutlich die Reizschwelle unterschritten wird, so dass im Hirn schließlich nichts mehr ankommt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bemerkenswert auch der überaus leidenschaftliche Hobbykoch in seinem unbefleckten weißen Hemd, der relativ unmotiviert mit einem Edelstahl Salatwender seine Pfanne zerkratzt. Passt halt gut zum Design... Jedenfalls nehme ich dem Typen alles ab, nur nicht, dass er leidenschaftlich ist.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8047260359886345964-7473066104981339757?l=werbung-dekonstruiert.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://werbung-dekonstruiert.blogspot.com/feeds/7473066104981339757/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://werbung-dekonstruiert.blogspot.com/2010/09/die-geburt-der-kuche-die-geburt-der.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8047260359886345964/posts/default/7473066104981339757'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8047260359886345964/posts/default/7473066104981339757'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://werbung-dekonstruiert.blogspot.com/2010/09/die-geburt-der-kuche-die-geburt-der.html' title='Die Geburt der Küche? Die Geburt der Klinik? Hauptsache septisch!'/><author><name>Rüdiger Fischer</name><uri>http://www.blogger.com/profile/08287197036627862244</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/_Yq2Hl4G6dyw/TJ3t-p8TMJI/AAAAAAAAAAQ/47u9efLNWFo/s72-c/Neff.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry></feed>
